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Reglement über die Fischerei im
Lungerersee |
INHALTSVERZEICHNIS |
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1.
Allgemeines
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Patente |
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Patentarten |
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| 1.1 |
Patentpflicht |
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Patentgebühren |
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Die
Fischerei im Lungerersee darf nur mit einem Patent ausgeübt werden. Das
Patent wird auf eine bestimmte Person ausgestellt und ist nicht
übertragbar. |
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Statistik |
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Fangeräte |
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Erlaubte Fanggeräte |
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| 1.2 |
Sachkunde-Nachweis |
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Verbotene Fanggeräte |
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Für den
Erwerb von Patenten mit einer Gültigkeitsdauer von über einem Monat ist
ein Sachkunde-Nachweis erforderlich. Der Sachkunde-Nachweis wird durch
das Schweizer Sportfischerbrevet, den schweizerischen Sachkunde-Nachweis
oder einen gleichwertigen Nachweis erbracht. Über die Gleichwertigkeit
entscheidet die kantonale Fischereiverwaltung. |
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Schonzeit |
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Fangzahl |
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Fangmindestmasse |
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Allgemeine Weisungen |
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Aufsicht und
Kontrolle |
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| 1.3 |
Patentarten |
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Es gibt
folgende Patentarten:
a. Jahrespatent Erwachsene
b. Jahrespatent Jugendliche
c. Ferienpatent Erwachsene
d. Ferienpatent Jugendliche
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1.4 |
Patentdauer |
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Die
Jahrespatente gelten für das Kalenderjahr. Ferienpatente werden für die
Dauer eines Monates, einer Woche oder als Tageskarte ausgestellt. |
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1.5 |
Jugendpatente (Jahres- oder Ferienpatent) |
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Jugendlichen wird ab Beginn des Kalenderjahres, in welchem sie das 10.
Altersjahr erreichen, bis zum Ende des Kalenderjahres, in welchem sie
das 16. Altersjahr erreichen, ein Jugendpatent erteilt. Personen gelten
fischereirechtlich ab Beginn des Kalenderjahres, in welchem sie das 17.
Altersjahr erreichen, als Erwachsene.
Jugendliche mit gesetzlichem Wohnsitz im Kanton Obwalden, welche einen
Sachkundenachweis gemäss Punkt 1.2 des vorliegenden Reglements besitzen,
können ein kostenloses Jahrespatent beantragen. Dieses Patent berechtigt
nur zum Fischen vom Ufer aus mit einer Angelrute. Dabei darf nur ein
einfacher Angelhaken ohne Widerhaken mit natürlichem Köder verwendet
werden. Köderfische dürfen nicht verwendet werden. Für Jugendliche, die
mit dem Boot angeln möchten, gelten die Patentgebühren gemäss Ziffer 4
dieses Reglements. |
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1.6 |
Kinder |
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Kinder
können bis zum Ende des Kalenderjahres, in welchem sie das 9. Altersjahr
erreichen, in Begleitung einer erwachsenen Person, die ein gültiges
Patent besitzt, angeln. Die gefangenen Fische gehen zu Lasten der
begleitenden Person und müssen in die Statistik eingetragen werden. |
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1.7 |
Patentausgabe |
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Eine Liste der
Patent-Ausgabestellen findet sich im Internet unter
Patente
oder kann auf der Gemeindekanzlei Lungern bezogen werden. |
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1.8 |
Statistik |
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Jede patentinhabende Person
ist gemäss den Ausführungsbestimmungen über die Fischfangstatistik zur
wahrheitsgetreuen Führung und Abgabe der Fangstatistik verpflichtet. Die
Fangstatistik ist bei den Rückgabestellen gegen Rückvergütung der
Statistik-Kaution abzugeben. Die Rückvergütungspflicht der
Statistik-Kaution verfällt nach einem halben Jahr nach Ablauf des
entsprechenden Patentes. Eine Liste der Rückgabestellen für die
Statistik ist im Internet
hier
publiziert oder kann auf der
Gemeindekanzlei bezogen werden. |
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Die
behändigten Forellen müssen sofort nach dem Fang, mit Kugelschreiber
oder Filzstift in die Statistik eingetragen werden. Die anderen
behändigten Fischarten sind am Schluss der Tagesfischerei mit
Kugelschreiber oder Filzstift in die Statistik einzutragen. |
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2.1 |
Grundlagen |
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Die
zulässigen Fanggeräte sind in Art. 20 der kantonalen Fischereiverordnung
sowie in Art. 8 der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im
Lungerersee geregelt. |
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2.2 |
Fangausübung |
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a.
Tierschutz
Es ist
untersagt, Fische mit einem Angelgerät absichtlich an einem andern
Körperteil als dem Maul zu fangen. Als überlebensfähig beurteilte
Fische, die geschützt sind, die während der Schonzeit gefangen werden
oder die das Fangmindestmass nicht erreichen, sind sofort mit nassen
Händen behutsam in das Gewässer zurückzuversetzen. Als nicht mehr
überlebensfähig beurteilte Fische, die geschützt sind, die während der
Schonzeit gefangen werden oder die das Fangmindestmass nicht erreichen,
sind sofort zu töten und in das Gewässer zurückzuversetzen.
b. Fang
und Handel von Fischnährtieren
Der Fang
von Fischnährtieren ist nur der Einwohnergemeinde und dem Kanton für die
eigene Fischaufzucht gestattet. Der Handel mit Fischnährtieren ist
verboten.
c.
Köderfische
Nur die
Verwendung toter Köderfische ist erlaubt. Diese dürfen nur für die
eigenen Gerätschaften mit dem Ködernetz (Senknetz), der Köderreuse oder
mit der Flasche gefangen werden. Das zum Köderfang ausgelegte Gerät muss
von der verantwortlichen Person überwacht werden. |
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2.3 |
Erlaubte
Fanggeräte und Fangmethoden |
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| a. |
Die Spinn-, Grund- und Zapfenfischerei ist mit natürlichem oder
künstlichem Köder mit einfachen oder |
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mehrendigen Angelhaken ohne
Widerhaken erlaubt. Es sind zwei Angelruten erlaubt. |
| b. |
Die Flugfischerei ist mit einer Angelrute mit höchstens drei
künstlichen Ködern am Vorfach mit einfachem |
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oder mehrendigem Angelhaken ohne
Widerhaken erlaubt. |
| c. |
Die Hegene darf höchstens sechs an der Leitschnur angebrachte
Seitenschnüre mit je einem einfachen |
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Angelhaken mit oder ohne Widerhaken aufweisen. An der Hegene ist anstelle der Bleibeschwerung der Jucker |
| |
einfachem oder mehrendigem Angelhaken ohne Widerhaken erlaubt. |
| d. |
Das Senknetz ist nur zum Köderfischfang erlaubt. Es darf
höchstens 1 m² Fläche aufweisen und die |
| |
Maschenweite darf höchstens 6 mm betragen. |
| e. |
Die Köderflasche und Köderreuse darf nur während der Tageszeit benützt
werden. |
| f. |
Bei der Schleppfischerei mit Ruten, Tiefseeschleike und in der Wirkung
vergleichbaren Geräten sind je Boot |
| |
höchstens sechs Anbissstellen mit
einfachen oder mehrendigen Angelhaken mit oder ohne Widerhaken erlaubt. |
| |
Der Einsatz von Seehunden (über und unter Wasser) ist verboten.
Als seitliche Ausleger sind Sideplaner und |
| |
Rutenhunde erlaubt, wobei der seitliche Abstand zum Boot
höchstens 10 Meter betragen darf. Das Boot ist |
| |
gemäss den Vorschriften der Binnenschifffahrtsverordnung mit
einem weissen Ball zu kennzeichnen. |
| g. |
Das Auswechseln behändigter Fische, die das Fangmindestmass erreichen,
ist untersagt. |
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Zusätzliche Bestimmungen: |
| - |
Ausgesetzte Ruten sind vom Patentinhaber ständig zu beaufsichtigen.
Gesteckte Rutenständer sind nach dem Gebrauch zu entfernen. |
| - |
Angel mit Widerhaken dürfen für die widerhakenlose Fischerei verwendet
werden, wenn der Widerhaken mit einer Zange bis zum Schaft des Angels
gedrückt ist. |
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2.4 |
Verbotene Fanggeräte und
Fangmethoden |
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| a. |
explosive, betäubende oder sonst wie schädliche Stoffe |
| b. |
elektrischer Strom (ausgenommen Sonderbewilligung) |
| c. |
Waffen, Harpunen, Fischgabeln, Schlingen |
| d. |
der Tauchfischerei dienende Geräte |
| e. |
chemische und akustische Lockmittel |
| f. |
die Handfischerei |
| g. |
die Setzangelschnur |
| h. |
die Begünstigung des Fischfangs durch technische Vorkehren,
die den Fischzug behindern oder die |
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Abflussverhältnisse verändern |
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2.5 |
Örtliche und zeitliche Einschränkungen |
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Die
Vorschriften des Natur- und Gewässerschutzes (Schutz der Ufervegetation)
sind zu befolgen. Ufer, Lagerplätze und Gewässer sind reinzuhalten. Es
dürfen insbesondere keine Fischereiabfälle liegengelassen oder ins
Wasser geworfen werden. Das Betreten und Befahren von Seerosen, Schilf-
und Binsenbeständen ist verboten. Die Fischerei ist zur Nachtzeit
allgemein verboten. Als Nachtzeit gilt:
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| a. |
vom 1. März |
bis |
31. Oktober |
22.00 Uhr bis 04.00 Uhr |
| b. |
vom 1. November |
bis |
Ende Feb. |
20.00 Uhr bis 06.00 Uhr |
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Die Schleppfischerei ist nur bei Tageslicht gestattet. |
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3. Schutzvorschriften |
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3.1 |
Regenbogenforellen |
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Jede
gefangene Regenbogenforelle ist zu entnehmen und sofort
tierschutzgerecht zu töten. Die Lebendhälterung von Regenbogenforellen
ist nicht gestattet.
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3.2 |
Schonzeiten |
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Die
Schonzeiten richten sich nach Art. 1 der kantonalen Schonvorschriften
über die Fischerei und dauern für den Lungerersee wie folgt:
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Regenbogenforelle |
1. November |
bis |
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25. Dezember |
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Bach- und Seeforelle |
1. Oktober |
bis |
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25. Dezember |
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Felchen |
1. November |
bis |
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15. Januar |
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Hecht |
keine Schonzeit |
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3.3 |
Fangmindestmasse |
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Die
Fangmindestmasse richten sich nach Art. 2 der kantonalen
Schonvorschriften über die Fischerei. Die nachgenannten Fische müssen
von der Kopfspitze bis zu den Spitzen der natürlich ausgebreiteten
Schwanzflosse mindestens folgende Längen aufweisen:
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Regenbogenforelle |
kein Mindestmass |
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Bach- und Seeforelle |
35 cm |
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Hecht |
kein Mindestmass |
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Egli |
15 cm |
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3.4 |
Fangzahl |
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Mit dem
ordentlichen Jahres- oder Ferienpatent dürfen je Tag und fischende
Person gesamthaft 5 Bach-, See- oder Regenbogenforellen und 15 Felchen
gefangen werden.
Pro
Jahrespatent, resp. Monatspatent dürfen maximal folgende Fische gefangen
werden:
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Jahrespatent Erwachsene |
100 |
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Bach, See oder Regenbogenforellen |
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Monatspatent Erwachsene |
50 |
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Bach, See oder
Regenbogenforellen |
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Jahrespatent Jugendliche |
60 |
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Bach, See oder Regenbogenforellen |
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Monatspatent Jugendliche |
30 |
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Bach, See oder Regenbogenforellen |
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Die Fangzahlen der übrigen Fischarten sind unbeschränkt.
Sobald
ein Patentinhaber die maximale Tagesfangzahl einer Fischart erreicht
hat, muss er die spezielle Fangart auf diese Fische einstellen. Es ist
nicht gestattet, weitere Fänge der gleichen Art zu tätigen und massige
Fische durch grössere zu ersetzen oder mit anderen Fischern
einzutauschen. In den Behältern (Fischkasten, Körbe usw.) dürfen nur
diejenigen Fische aufbewahrt werden, die gleichentags gefangen wurden.
Aufbewahrte Fische aus früheren Fängen gelten als Fang des
Kontrolltages. |
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4.
Patentgebühren |
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Die Patentgebühren betragen:
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Patentarten |
Kantonsbewohner OW, Ferienwohnungs-, Camping-Festplatzbesitzer
in der Gemeinde Lungern
CHF |
Übrige
CHF |
Depotgebühr Statistik
CHF |
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Jahrespatente
(nur mit SaNa) |
Erwachsene |
240.00 |
360.00 |
20.00 |
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Jugendliche (Ufer) |
20.00 |
100.00 |
20.00 |
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Jugendliche (Boot) |
120.00 |
180.00 |
20.00 |
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Jugendliche OW |
0.00 |
0.00 |
20.00 |
|
Ferienpatente für Erwachsene
17 Jahre und > |
Monatskarte |
150.00 |
200.00 |
10.00 |
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Wochenkarte |
80.00 |
100.00 |
10.00 |
|
Tageskarte |
25.00 |
30.00 |
5.00 |
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Ferienpatente für Jugendliche
10 – 16 Jahre |
Monatskarte |
75.00 |
100.00 |
10.00 |
|
Wochenkarte |
50.00 |
70.00 |
10.00 |
|
Tageskarte |
20.00 |
25.00 |
5.00 |
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5.
Allgemeine Weisungen und
Wünsche |
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Bootfischer halten gegenüber den Uferfischern einen Mindestabstand von
50 – 100 Meter ein.
Uferfischer halten sich ebenfalls an diese Wurfdistanzen.
Jeder
Fischer, resp. jede Fischerin trägt das Seine dazu bei, dass die Seeufer
des Lungerersees sauber gehalten werden können. Beim Verlassen der
Ufer-, resp. der Picknickplätze sowie des Mietbootes sind alle Überreste
und Abfälle einzusammeln und einer geordneten Entsorgung zuzuführen.
Innereien beim Ausweiden von Fischen dürfen nicht in den See geworfen
werden. Diese sind verpackt dem übrigen Kehricht beizufügen oder noch
besser, ohne Verpackung beim Fischausweidplatz in den speziell dafür
vorgesehenen Kessel zu legen. |
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6.
Aufsicht und Kontrolle |
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| a. |
Die Aufsicht obliegt der Lungerersee AG. |
| b. |
Das Patent ist auf Verlangen dem Aufsichtspersonal vorzuweisen.
Zusammen mit dem Patent muss der |
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Inhaber die Identitätskarte oder einen gleichwertigen amtlichen
Ausweis mit Bild vorweisen können. |
| c. |
Bei der Kontrolle müssen auf Verlangen des Aufsichtspersonals sämtliche
Fische gezeigt werden. |
| d. |
Zuwiderhandlungen gegen dieses Reglement oder die Anweisungen
des Aufsichtspersonals werden gemäss |
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den eidgenössischen und kantonalen Bestimmungen behandelt und
der kantonalen Fischereiaufsicht |
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gemeldet. |
| e. |
Nicht einsichtige Personen werden angezeigt und strafrechtlich verfolgt.
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Damit
für alle das Fischen eine Erholung ist und bleibt, danken wir
für das Beachten und Einhalten dieses |
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Reglements. Rücksicht, Fairness und
Toleranz gegenüber Tier und Umwelt sind Ehrensache.
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Gestützt
auf Artikel 4 Absatz 1 der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im
Lungerersee werden die Ziffern 3.4 und 4 des vorliegenden Reglements von
der Fischereiverwaltung genehmigt. Im Übrigen steht das Reglement im
Einklang mit der Fischereigesetzgebung des Kantons |
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